„Tikkun Olam – Heilung der Welt“

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Gesellschaftsveränderung im antiken Judentum und was wir als Christen heute davon lernen können.

Der hebräische Ausdruck „Tikkun Olam“ beschreibt ein Kernanliegen jüdischer Spiritualität, das bis in die Zeit Jesu zurückreicht: Es begegnet uns bereits in den Lehren des Rabbi Gamaliel, bei dem auch Paulus zur Schule ging. In der Neuzeit bildet es die Grundlage für jüdische Ansätze einer Spiritualität sozialer Verwantwortung, angefangen bei Samson Raphael Hirsch (1808-1888) bis hin zu aktuellen jüdischen „social reform“ Bewegungen. Christliche Klischees vom „gesetzlichen Judentum“ und von der „rein politischen Messiaserwatung“ haben in der Vergangenheit den Blick dafür getrübt, wie tief die Botschaft Jesu verwurzelt ist in der jüdischen Tradition einer weltzugewandten und gesellschaftsverändernden Spiritualität. Einblicke in das Judentum der Zeit Jesu sollen helfen, diese Aspekte der Botschaft Jesu neu zu entdecken und für die christliche Gemeinde heute fruchtbar zu machen.

Mitschnitt einer Seminareinheit im Rahmen der 4. Marburger Studientage Gesellschaftstransformation

Die Seminareinheit orientiert sich an einem Handout mit Textbeispielen, das hier als PDF-Datei heruntergeladen werden kann.

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